Obwohl
Supermoto-Motorräder ursprünglich aus dem Enduro- oder
Motocross-Bereich kommen, werden sie auch auf anderen Strecken häufig
genutzt: auf der Kartbahn.
Diese
wird auch bei der Kurventechnik ausgenutzt: Ambitionierte
Supermoto-Fahrer versuchen, so spät wie möglich zu bremsen, das
Motorrad bereits beim ersten Bremsen und Schalten in die Kurve zu
legen und dann gleich wieder zu beschleunigen. Das Bein, das sich
nicht auf der Fußraste befindet, wird dabei nach vorne gestreckt,
der innere Schenkel und das Knie des anderen Beins kontrollieren das
Motorrad. Die Koordination der für die optimale Kurvenlage beim
Supermoto nötigen Bewegungen ist nicht ganz einfach; wenn man es
aber einmal beherrscht, macht es großen Spaß!
Ursprünglich
kommt der Supermoto-Sport aus den USA, bevor er in den 1980er Jahren
Europa erreichte.
Kartbahnen werden für Supermoto-Rennen manchmal geringfügig umgebaut (vor allem die Kurven der Strecken). Aber nicht nur im Freizeit-Bereich wird Supermoto gefahren; es gibt mittlerweile professionelle Rennserien, Landes- und Weltmeisterschaften für Rennen in dieser Motorradklasse. Da Kombis aus Leder bessere Aerodynamik-Eigenschaften haben, tragen die meisten Supermoto-Fahrer diese Kleidung. Sicherheitstechnische Gründe spielen dabei ebenfalls eine Rolle: Lederkleidung bietet bessere Sicherheit im Fall eines Sturzes vom Motorrad, auch der Fahrtwind ist bei dieser Bekleidung keine so große Gefahr. Geblieben sind allerdings auch im Supermoto-Bereich Cross-Stiefel und –Helme. Sie sind das Kennzeichen eines Supermoto-Fahrers.
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